TYP 3


...und eine kleine Kaufberatung
(Quelle: Motor Klassik)

 

Checkliste

 1 Lampentöpfe/Kotflügel

 9 Hintere Kotflügel

 2 Reserveradwanne

10 Bereich unter Rückbank

 3 Stoßstangenhalterung

11 Hintere Stoßstange

 4 Lüftungskasten

12 C-Säule

 5 A-Säulen

13 Ölverlust

 6 Türunterkanten

14 Vorderachse

 7 Schweller

15 Heizbirnen

 8 Wagenheberaufnahmen

16 Auspuff

 


KAROSSERIE
Am Bug sollte der Rundgang des Kaufaspiranten beginnen. Die vorderen Kotflügel sind häufig im Bereich der Lampentöpfe, der Tankeinfüllstutzen (ab Modelljahr 1969) und an den oberen und unteren Ecken zur A-Säule durchgerostet. Meist hat es auch die Stehbleche und die Reserveradwanne samt der benachbarten Stoßstangenaufnahmen erwischt - ein Blick unter die vordere Haube verrät das Ausmaß des Verfalls.

Zu den rostgefährdeten Partien zählen außerdem die A-Säulen, Türunterkanten, Innen- und Außenschweller, die hinteren Kotflügel im Bereich zwischen B-Säule und Radausschnitt sowie die Wagenheberaufnahmen und ihre Umgebung.

Auf poröses Metall können Kaufinteressenten auch unter der Rückbank stoßen, wo nach Käfer-Art die Batterie sitzt: Lochfraß in den Ecken der Radhäuser ist besonders bei späteren Exemplaren üblich.
 

TECHNIK
Als anfällig gilt der Superbenzin-Motor des 1500 S: Er ist nicht vollgasfest; Austausch-Aggregate lieferte VW nach 1965 in einer gezähmten 52 PS-Version. Für ein wohlbehandeltes S-Aggregat gilt aber, was alle Typ 3-Flachmotoren für sich in Anspruch nehmen dürfen: 200.000 und mehr Kilometer sind eher Regel als Ausnahme. Fast alle verlieren übrigens Öl im Bereich der Stößelrohre.

Ärgerlicher sind dagegen klassische VW-Gebrechen wie durchgerostete Vorderachskörper, Heizbirnen und Auspuffanlagen.

 

ERSATZTEILE
Technik-Teile sind problemlos und preiswert zu. Knapp wird es inzwischen mit einigen Blechteilen.


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